Fragen-Dienstag mit Svenja (4 Kinder, Trainerin und Unternehmerin)

Heute darf ich euch Svenja vorstellen. Sie ist vierfache Mutter, Sozialpädagogin, Prä- und Postnataltrainerin, PEKiP-Gruppenleiterin und Inhaberin des wunderbaren Konzeptes Baby Body & Soul.

Liebe Svenja, 
toll, dass du dabei bist. Wir sind gespannt auf deine Antworten.

1. Was ist das Schönste für dich daran, eine berufstätige Mutter zu sein?
Ich liebe meine Kinder über alles und dennoch finde ich es toll auch in meinem Beruf etwas zu erreichen. Wenn beides dann noch miteinander vereinbar ist und alle glücklich dabei sind, ist das sehr erfüllend.

2. Was machst Du, um Gelassenheit zu gewinnen oder Stress abzubauen?

Ich bin eher der Typ „organisiertes Chaos“. Ich habe meine Struktur für den Tag und für Dinge, die einfach erledigt werden müssen. Dazwischen bleibt aber immer auch Zeit für Flexibilität. So kann ich dann mit den Kindern ein Gesellschaftsspiel spielen oder gemeinsam etwas lesen. Da ich den Jüngsten noch stille, ist auch diese Zeit immer eine kleine Pause für mich, in der ich meine Gedanken etwas sortieren kann.

3. Was möchtest du dieses Jahr unbedingt einmal machen oder ausprobieren?
Ich habe bereits mit meinem Mann wieder unseren sehr erholsamen Kurzurlaub in Frankreich geplant. Vor 2 Jahren haben wir diesen nach über 10 Jahren erstmalig wieder alleine ohne Kinder gemacht und es war großartig.

4. Was machst du als erstes, wenn dein Kind schläft?
Unterschiedlich – oft koche ich mir einen Kaffee, fahre den PC hoch um Mails zu beantworten oder widme mich der Wäsche. Ganz bewusst abzuschalten fällt mir schon schwer, aber es gelingt hin und wieder. Letzte Woche war mein Highlight 30 Minuten auf der Liege in der Sonne zu schlafen.

5. Hast du einen Tipp für berufstätige Mütter?
Ich probiere immer mal wieder etwas Neues aus. Im Haushalt vereinfache ich mir oft Dinge. Z. B. hat im Bad jedes meiner Kinder eine eigene Handtuchfarbe, so weiß jeder sofort Bescheid. Außerdem bin ich ein großer Freund davon, Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen. Ich ziehe meinen zwei Kindergartenkindern keine Schuhe oder Jacken an, ich lasse sie (fast immer) ihr Brot selber schmieren usw. Ja klar, das dauert oft erstmal länger, eigentlich entlastet es mich aber und die Kinder sind stolz es selber zu können.

Gemeinsame Qualitätszeit ist uns wichtig, so achten wir sehr darauf, dass wir zumindest das Abendessen gemeinsam am großen Tisch einnehmen. So können alle erzählen, was sie erlebt haben an dem Tag.

6. Was ist dein Lieblingszitat, Spruch oder Motto?
Immer wieder stolpere ich über den Satz „Dein Alltag ist ihre Kindheit“. Er hört sich hart an, enthält aber viel Wahrheit. Ich versuche ihn mir immer ins Gedächtnis zu rufen, wenn der Tag an einem vorbei rauscht und man mal wieder sagt „Ich kann jetzt nicht, ich muss noch dies oder das“- dann versuche ich mein Vorhaben zu hinterfragen und zu überprüfen, ob es nicht doch in die Kategorie „kann ich später noch genauso gut erledigen“ gehört. Meist ist das dann so und ich kann meinen Kindern ihren Wunsch nach Zeit und Zuwendung erfüllen. Ich bin halt hauptberuflich Mutter und nebenbei noch selbstständig!! Aber genau diese Kombination macht mich sehr glücklich!

Vielen Dank für deine interessanten Antworten, liebe Svenja.

Mehr über Svenja könnt ihr auf ihrer Internetseite www.babybodyandsoul.de erfahren.

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