Fragen-Dienstag mit Elke (1 Sohn, Moderatorin, PR-Frau und Bloggerin)

Heute macht Elke bei meinem Fragen-Dienstag mit. Elke hat ein sechsjähriges Kind, ist Moderatorin, PR-Frau und Bloggerin. Sie schreibt mit drei weitern Frauen den Blog ohfamoos.

Liebe Elke,
schön, dass du mitmachst und wir freuen uns über deine Antworten.


1. Was ist das Schönste für dich daran, eine berufstätige Mutter zu sein?

Ich bin mit 43 erstmals Mutter geworden… Da dachte ich: Jetzt darf die andere Karriere zu Ende gehen. Doch beides sinnvoll zu vereinbaren, ist das Beste daran. Zum Glück kann ich mittlerweile freiberuflich so arbeiten, dass ich zuhause UND im Büro sein kann. Ich kann es mir wirklich selbst einteilen, wann ich was mache, was uns allen eine gute Basis gibt.

2. Was machst Du, um Gelassenheit zu gewinnen oder Stress abzubauen?

Schreiben! Wenn mich etwas stresst, muss ich es in den Mac tippen. Manchmal wird etwas Ohfamooses draus, oft arbeite ich auch für andere Blogs. Was immer hilft: Mit ganz viel Liebe und etwas Abstand drauf schauen. Denn man lässt sich ärgern, weil etwas unausgegoren ist. Den Grund dafür herauszufinden, ist ein Meilenstein.

3. Was möchtest du dieses Jahr unbedingt einmal machen oder ausprobieren?

Drei Dinge: Mit Sohnemann etwas Besonderes erleben, bevor er in die Schulzwänge kommt. Mit meinem Mann unsere Pläne verwirklichen. Und mit der alten Münchner Firma ein klasse Event feiern.

4. Was machst du als Erstes, wenn dein Kind schläft?

 Schreiben. Und am Wochenende ein Glas Wein dazu.

5. Was ist Dein Tipp für berufstätige Mütter?

Einer meiner Ex-Freunde zitiert gern diesen berühmten wie heiligen Spruch: „Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig!“ Ich glaube, Distanz ist tatsächlich wichtig, um ausgeglichen zu leben. Denn der heutige Wahn, alles perfekt zu machen, ist mir unheimlich! Nein, liebe Mütter, wir müssen nicht alles immer hin kriegen. Man darf auch mal einen Geburtstagskuchen kaufen statt drei zu backen. Man muss lernen über sich selbst zu lachen – am besten zusammen mit Kind, Mann und Großeltern, und wer noch alles zum engsten Umkreis gehört. Und dankbar sein und diesen Dank auch anderen mitzuteilen. Wichtig ist auch, das richtige Umfeld zu schaffen: Die Kita, die nicht abhebt, einfach „normal“ ist. Bilingual, allein das Wort lässt mich erschaudern. Und es soll sogar Schulen geben, die Kinder nicht dressieren sondern ihnen Raum zur eigenen Entfaltung geben. Und damit meine ich nicht, dass jeder alles tun darf. Auch richtige Grenzen zu setzen, gehört natürlich dazu. Aber da darf jeder seinen eigenen Weg finden.

6. Was ist dein Lieblingszitat, Spruch oder Motto?

Ich versuche nach dem Motto unseres Blogs – wir bloggen zu viert – zu leben: „Voll das gute Leben“. Die positiven Seiten im Leben, die es immer gibt, nach vorne zu stellen anstatt die negativen zu bedauern. Stärken stärken und Schwächen schwächen, ist so ein Satz, der für mich sehr viel Sinn macht. Es bringt nichts außer Ärger, wenn man daran herum doktert, was man, warum auch immer, nicht so gut kann. Es ist besser dem zu vertrauen, was einem liegt. Ich werde nie ein Zahlenmensch, aber warum auch? Es gibt Menschen um mich herum, die das gut beherrschen. Also widme ich mich lieber dem, was ich kann. Und gebe davon etwas ab!

Vielen Dank für deine Antworten, Elke.

Schaut doch mal bei Elke und dem Blog von den Vieren vorbei: www.ohfamoos.com.

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