Dafür mache ich mich stark…

Lange habe ich darüber nachgedacht: Was ist eigentlich meine Vision? Wofür schlägt mein Herz? Wofür möchte ich mich einsetzten und wofür möchte ich stehen?

Immer wieder kreisen meine Gedanken in den letzten Wochen im Kopf. Ich habe einige Gespräche geführt, meine Coachings reflektiert und viel gelesen.

Mütter und die Berufswelt

In Artikeln lese ich, dass von Unternehmen und der Politik eine Herbeiführung einer Gleichstellung durch die „richtigen“ Rahmenbedingungen gefordert wird – eine Gleichstellung von Müttern, Frauen und Männern. Unternehmen sollen die Kompetenzen so wie vor der Babypause schätzen und Arbeitsweisen zur Vereinbarkeit mit der Familie anbieten. Während Frauen sich durch Tagesworkshops aller Art zusätzliche Kompetenzen aneignen können, auch Sabbaticals als wertvolle Kompetenz-Gewinnungstools angesehen werden, verlieren Mütter wie von Geisterhand augenscheinlich jegliche Kompetenzen in ihrer Babypause für das Unternehmen. Auch Mütter beginnen dann zu überlegen und haben das Gefühl gar keine Kompetenzen mehr zu besitzen.

Immer wieder sprechen Mütter von unfairen Situationen in der Arbeitswelt. Dies verbreitet noch mehr Angst und Unsicherheit. Ich höre von Sätzen wie „Jetzt bin ich Mutter und abgestempelt.“, „Jetzt ist meine Karriere vorbei.“, „Als Mutter und Teilzeitkraft werde ich doch sowieso nicht ernst genommen.“ und „… das hört man doch überall, dass man als Mutter in Unternehmen weniger Wert ist.“ Mütter in der Berufswelt fangen an zu resignieren. Sie stellen sich auf das Schlimmste ein und erwarten das Schlimmste. Auch in meinen Coachings höre ich immer wieder, dass Mütter dankbar sein müssen, wenn sie in ihr Unternehmen in irgendeiner Form zurück dürfen. Mütter bleiben passiv und versuchen unter keinen Umständen aufzufallen.

Die Lösung

Dieses Dilemma ist keineswegs neu, sondern viel mehr in aller Munde. Natürlich teilweise überspitzt und nicht unbedingt die Regel, aber durchaus Realität. Was ist die Lösung?

Ich kenne sie auch nicht. Was ich aber wohl weiß ist, dass es keine alleinige Lösung ist, sie von der Politik und Unternehmen einzufordern. Ich bin der Meinung, dass wir als Mütter nicht darauf warten dürfen, bis uns eine Lösung auf dem Silbertablett serviert wird. Als erstes müssen wir selber wertschätzen, was wir leisten, was wir für zusätzliche Erfahrungen, Kompetenzen tagtäglich als Mutter gewinnen. Wir müssen stolz darauf sein und diesen Stolz nach außen tragen. Wir müssen Sicherheit gewinnen. Wir müssen ausprobieren und diskutieren. Wir müssen Gespräche führen. Wir müssen Anforderungen stellen und uns die Arbeitswelt selber gestalten und nicht gestalten lassen. Wir haben viel mehr Möglichkeiten als wir zumeist annehmen. Wir müssen aktiv werden. Nicht alleine. Sondern gemeinsam.

Meine Vision

Kommen wir zurück zu meiner Vision. Was ist eigentlich meine Vision? Wofür schlägt mein Herz? Wofür möchte ich mich einsetzten und wofür möchte ich stehen?

Ich glaube an eine Welt, in der es einfach „normal“ ist als Mutter zu arbeiten. Ohne Sonderrolle im Positiven wie im Negativen. Ich glaube an eine Welt, in der Mütter nicht unterschätzt sondern einfach wertgeschätzt werden. Unabhängig von Teil- oder Vollzeit. Ganz nach ihren Stärken und Kompetenzen, die sie zu schätzen wissen – genau wie der Rest der Welt auch!

Dafür möchte ich mich einsetzen und Veränderungen vorantreiben. Ich möchte dir mit Hilfe von Fachwissen, Expertenmeinungen, eigenen Erfahrungen und dem Austausch von anderen Müttern Mut machen. Ich möchte dir viele neue Impulse geben und Möglichkeiten aufzeigen, um deine Herausforderungen zu meistern und aktiv deinen Berufsalltag als Mutter zu gestalten. Dafür schlägt mein Herz. Aber dafür brauche ich dich – Deinen Glauben an Veränderungen, deinen Einsatz, deinen Willen und am Wichtigsten deinen Glauben an dich. Bist du bereit?

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Deine
Stefanie
#Genieße das Leben jetzt! Es ist zu kurz für irgendwann.

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