Adventskalender: Türchen #14

Heiligabend naht und damit steigt der Druck sich Gedanken über das Festtagsessen zu machen. Daniela Luginsland gibt dir Tipps für dein „perfektes“ Weihnachtsessen an die Hand. Perfekt? Weil die Tipps einfach den Stress rausnehmen.

Daniela arbeitet als Lektorin und schreibt in ihrer Freizeit den Food- und DIY-Blog ullatrullabacktundbastelt.

Hier kommen ihre drei Tipps für DICH: 

Vor einigen Tagen bekam ich das Gespräch zweier Mütter an der Supermarktkasse mit: 
 
„Und was kochst du zu Weihnachten?“
 
„Ach, die Schwiegereltern kommen Heiligabend und wünschen sich Braten. Ich wollte Klöße dazu machen und Rotkohl, den muss ich bald schon vorbereiten. Als Vorspeise vielleicht Lachs und zum Nachtisch ein Lebkuchenparfait mit Pflaumen. Am ersten Weihnachtsfeiertag kommen meine Eltern zum Brunch, da mache ich eine Art Buffet mit Frühstückssachen und warmen und kalten Speisen. Ja, und am zweiten Weihnachtstag kommt die Patentante, da muss ich auch noch irgendwas vorbereiten fürs Abendessen. Ich sollte mal bald eine Liste machen, was ich alles einkaufen muss. Ich weiß noch gar nicht, wie ich das alles schaffen soll.“
 
Kommt Dir das bekannt vor? Mir auch. So schön die Weihnachtszeit ist mit ihren Kerzenlichtern, dem Duft nach Mandarine und Zimt und der Vorfreude in leuchtenden Kinderaugen, so leicht verfallen wir in einen Perfektionismus, der uns Nerven und Zeit raubt. Am Ende stehen wir nach den Weihnachtstagen zerzaust, übermüdet und gestresst da und fragen uns, wo die besinnlichen Tage hin sind. Deshalb heißt meine Devise seit vielen Jahren: weniger ist mehr, besonders wenn es um das Weihnachtsessen geht. 
 
Heute habe ich 3 Tipps für Dich für ein entspanntes Weihnachtsessen:

1. Jeder bringt etwas mit. 

Zu Heiligabend ist bei Dir das Haus voll mit Gästen? Da kann wunderschön und sehr besinnlich sein, wenn die Vorbereitungen nicht alle an einer Person hängen bleiben. Frag ganz konkret, was jeder Gast zum Festessen mitbringen kann, gerade Vorspeisen und Nachtisch sowie Getränke und Beilagen lassen sich gut „outsourcen“. Der Gast, der selber nicht gerne in der Küche steht, kann dir Zeit schenken im Vorfeld. Eine Großmutter, die zwei Stunden vor Eintreffen der Gäste schon da ist und mit den Kindern eine Runde in den Wald geht, ist Gold wert. So bleibt dir Zeit für andere Dinge. 

2. Weniger Perfektionismus!

Wir neigen gerade an den Weihnachtsfeiertagen dazu, unsere eh schon hohen Ansprüche selber übertreffen zu wollen. Da soll der Weihnachtstisch perfekt und instagramtauglich aussehen, wir planen statt einem 3- doch am Ende ein 6-Gang-Menü und den Kinder geben wir ihre Festttagsoutfits erst kurz vor Eintreffen der Gäste, damit sie sich im Vorfeld auch nicht bekleckern. Am Ende führt das alles aber oft nur zu riesengroßem Stress. Lass das! Die Tischdecke ist ungebügelt und hat noch Falten, die Weingläser wurden nicht extra poliert und das Gulasch kommt fertig vom Metzger und muss nur aufgewärmt werden? Gut so! Überleg ganz konkret, welche deiner eigenen Ansprüche wirklich wichtig sind und welche nicht. 

3. Neues wagen.

Traditionell gibt es in deiner Familie seit Jahren an Heiligabend Rouladen mit Kroketten und Prinzessböhnchen, am ersten Weihnachtsfeiertage Gans mit Kartoffelpüree und am zweiten Weihnachtsfeiertag eine große Kaffeetafel mit Torte und Kuchen? Alle freuen sich darauf, aber dir schwirrt der Speiseplan mit zugehöriger langer Einkaufsliste schon im Vorfeld tagelang durch den Kopf. So schön Traditionen sind, manchmal sind sie Ursache für viel Stress. Ist es das wirklich wert? Warum nicht mal neue Wege gehen und den Speiseplan ändern? Kartoffelsalat mit Würstchen, Karpfen mit Kartoffeln und Meerrettich oder Raclette sind eine schöne Alternative und können ebenso festlich sein. Schließlich kommt es am Ende nicht darauf an, was auf den Tellern lag, sondern dass man eine schöne Zeit miteinander hatte. 
 
Ich hoffe, meine Tipps verhelfen dir dieses Jahr zu einem entspannten und fröhlichen Weihnachtsessen, das allen Freude macht und ganz besonders dir! Und wenn du gar keine Lust hast, dir kulinarische Gedanken zu machen, dann verrate ich dir noch mein persönliches Weihnachtsessen dieses Jahr, das sich wunderbar vorbereiten lässt, Groß und Klein lecker schmeckt und garantiert für wenig Stress sorgt. Ich habe mich entschieden für Erbsen-Rucola-Suppe mit Brot, Lasagne mit schwarzen Linsen und Gemüse und Zimtjoghurt mit Walnusskrokant und karamellisierten Orangen. Vielleicht wäre das auch etwas für deine Familie? Das würde mich freuen.
 
Fröhliche Weihnachten!
Daniela

Was gibt es bei dir an Heiligabend zu essen? Schreibe uns gerne deinen Essens-Tipp in die Kommentare. Wir freuen uns!

Habe einen schönen 14. Dezember, bis morgen zu Türchen #15,
deine Stefanie 

 
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